Fische gibt es in verschiedenen Arten, Größen, Farben und in verschiedenen Lebensräumen. Bevor einer auf die Idee kommt: Nein, auf diesem Blog geht es nicht um das Sternbild Fische. Es geht um die echten lebenden Fische.

Die Abgrenzung der Fische ist nicht ganz einheitlich. In der Regel werden Fische als wechselwarme Tiere bezeichnet, die einen gut ausgebildeten Kieferapparat besitzen und deren Körper primär an das Leben im Wasser angepasst ist.

Merkmale von Fischen

Die Gliedmaßen der Fische haben die Form von Flossen und ihre Haut ist meist mit Schuppen bedeckt. Fische atmen normalerweise durch Kiemen, die auf Skelettbögen am hinteren Teil des Schädels angeordnet sind.

Fischarten

Experten gehen von derzeit ungefähr 25.000 Fischarten aus. Diese werden in 2 Klassen mit jeweils 2 Unterklassen unterteilt. Zum einen die Knorpelfische, zu denen Haie und Rochen, Seedrachen und Chimären gehören, sowie die Knochenfische, die alle übrigen und somit die Mehrzahl der heutigen Fische umfassen. Zur Reihe der Knochenfische (Osteichthyes) gehören die Klassen Strahlenflosser (Actinopterygii) und Muskelflosser (Sarcopterygii). Bei den Muskelflossern sind die Brust- und Bauchflossen als Paddelflossen mit einem muskulösem Stumpf ausgebildet oder können wechselseitig bewegt werden.

Als Aquarien Fische kommen in der Regel nur Knochenfische in Frage. Alleine schon wegen der benötigten Größe des Aquarium Beckens.

Besonderheiten der Fische

Die Schwimmblase – mit ihrer Hilfe können die Fische ihr spezifisches Gewicht der jeweiligen Wassertiefe anpassen. Die Schwimmblase regelt den Druckausgleich, wenn der Fisch in höhere oder tiefere Wasserschichten überwechselt.

Die Kiemen – sind für die meisten Fische lebensnotwendig, denn sie atmen durch innere Kiemen, die beiderseits seitlich des Schlundes angeordnet sind. Die Kiemen sind dünn und stark durchblutet. An den Kiemenblättern erfolgt der Gasaustausch. Das Blut nimmt den Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid wieder ab.

Die Welt der Fische ist faszinierend und aufgrund der Unterschiede macht es Spaß sich mit diesem Gebiet zu befassen. So wie es Forscher, Aquarianer und auch Angler tun. Hierbei sind aber einzelne Dinge zu beachten, wie zum Beispiel das Zubehör (z.B. Aquarium Filter) und der Umgang mit den Fischen. Demnächst mehr dazu.